St. Pauli scheitert im DFB-Pokal und wartet auf ersten Saisonsieg
Der FC St. Pauli hat einen enttäuschenden Start in die Saison erlebt. Nach zwei Unentschieden in der 2. Liga schied der Bundesliga-Absteiger bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals aus. Die Hamburger unterlagen dem Drittligisten Rot-Weiss Essen mit 0:2.
Dieses frühe Pokal-Aus bedeutet, dass das Team von Trainer Marcel Rapp weiterhin auf den ersten Pflichtspielsieg der Saison warten muss. In der 2. Liga gab es bisher lediglich ein 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth und ein 2:2 bei Holstein Kiel. Die Niederlage im Pokal war die erste Erstrunden-Niederlage für St. Pauli seit sechs Jahren.
Casino Boni
100% bis zu 500€ + 200 Freispiele
- Willkommenspaket bis zu 1.500€
- 10% wöchentliches Cashback
100% bis zu 750€ + 150 Freispiele
- Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
- 25% Reload-Bonus jeden Montag
150% bis zu 300€ + 100 Freispiele
- Willkommensbonus bis zu 1.000€
- 50 Freispiele jeden Freitag
Die Stimmung beim FC St. Pauli wird als mies beschrieben, und es gibt Warnungen vor einem weiteren Absturz. Einige Fans warten seit Februar auf einen Sieg der Kiez-Kicker. Der Verein muss frühzeitig darauf achten, nicht in eine Abwärtsspirale zu geraten.
Pokal-Aus und die Folgen
Im Pokalspiel gegen Rot-Weiss Essen, das im Stadion an der Hafenstraße stattfand, brachte Marek Janssen die Essener in der 36. Minute in Führung. Kurz nach der Pause erhöhte Semir Telalovic in der 53. Minute auf 2:0. Die Essener, die 1953 Pokalsieger waren, zogen damit in die zweite Runde ein.
St. Pauli hatte in der ersten Hälfte des Spiels Torchancen, doch Martijn Kaars scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position (19. und 31. Minute). Nach dem zweiten Gegentreffer wirkten die Gäste geschockt, und offensiv gelang den Hamburgern wenig, während Essen das Spiel kontrollierte.
Trainer Marcel Rapp räumte ein, dass die Leistung in Essen alles andere als gut war. Er kritisierte die mangelnde Chancenverwertung vor der Pause und besonders die zweite Halbzeit. Rapp betonte, dass mit dem Ball zu wenig gemacht wurde und aus dem Ballbesitz nach dem Seitenwechsel zu wenig Kapital geschlagen wurde.

Ein ehemaliger Profi, Fabian Klos, der 418 Spiele in der Bundesliga, 2. Liga und 3. Liga absolvierte, hatte bereits vor dem Pokalspiel eine Vorahnung, dass es für St. Pauli schwierig werden könnte. Klos, der mit Arminia Bielefeld den Abstieg von der Bundesliga in die 2. Liga (2022) und dann über die Relegation in die 3. Liga (2023) erlebte, warnte vor den Gefahren einer solchen Situation. Er beendete seine Karriere nach Platz 14 in der 3. Liga.
Klos äußerte sich zur aktuellen Lage von St. Pauli und stellte in den Raum, dass das Team das Gefühl des Gewinnens möglicherweise nicht mehr kennt. Er betonte die Wichtigkeit, dieses Gefühl nicht über den gesamten Saisonanfang mitzuschleppen, da man es sonst verlernen könnte, wie sich Siege anfühlen. Dies würde es erschweren, wieder in einen Modus zu kommen, in dem Siege selbstverständlich werden.
Blick nach vorn
Das nächste Heimspiel für St. Pauli ist am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern. Trainer Rapp ist sich bewusst, dass in diesem Spiel der erste Sieg her muss, um eine weitere Verschlechterung der Situation zu vermeiden. Andernfalls könnte die Saison für alle Beteiligten beim FC St. Pauli schon früh ungemütlich werden.
Andere Teams hatten im DFB-Pokal mehr Erfolg. Der SC Freiburg qualifizierte sich mit einem 5:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf für die zweite Runde. Lucas Höler (18. Minute), Igor Matanović (71., 90.+4 Minute), Lukas Kübler (74. Minute) und Jordy Makengo (80. Minute) erzielten die Treffer für die Gäste. Für Düsseldorf traf Fabian Schleusener (76. Minute).
Auch Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn startete erfolgreich in die Saison und gewann im DFB-Pokal mit 4:2 gegen den Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck. Die Tore für Paderborn erzielten Jano ter Horst (22. Minute), Santiago Castaneda (41. Minute), Stefano Marino (61. Minute) und Gabriel Vidovic (71. Minute). Für Phönix Lübeck trafen Moritz Kretzer (43. Minute) und Miguel Fernandes (75. Minute).
Source: bild.de
